Heaven’s Basement: Ein Abend mit akustischer Popmusik

Wann:
22. Juni 2018 um 19:30
2018-06-22T19:30:00+02:00
2018-06-22T19:45:00+02:00
Wo:
Altes Rathaus Oberkassel
Königswinterer Str. 720
53227 Bonn
Deutschland
Preis:
Kostenlos

Die Sommerausgabe der erfolgreichen Akustik-Reihe im Alten Rathaus in Bonn Oberkassel steht an – mit einer Verbeugung vor König Fussball diesmal schon am Freitag dem 22.6. (statt wie sonst immer Samstags). Die etablierte Veranstaltung im Kulturzentrum „Altes Rathaus“ führt wie immer eine Reihe von Musikern zusammen, die in kurzer Abfolge selbstgeschriebene oder neuinterpretierte Songs mit akustischen Instrumenten zum Besten geben.

Diesmal sind unter anderem dabei:

Holocene sind eine Alternativ-Akustik-Band aus Köln. Melancholie und atmosphärische Soundlandschaften verbinden sie mit eingängigen Songs mit experimentellem Einschlag. Mit Einsatz von Hall und Delays kreieren sie ihren Sound in intelligenten Arrangements.

Holocene erzählt Geschichten über das ganz normale tägliche emotionale Chaos. Selbstzweifel und Weltschmerz – trifft auf Hoffnung und positive Gefühle. Manchmal gibt es nichts besseres als einfach nur alleine zu sein und genau in dem Moment wenn du denkst dass alles verloren ist, kann ein einziger Song dein bester Freund der Welt sein.

Beeinflusst von Post-Hardcore, Alternative und Post-Rock auf der einen Seite und zerbrechlichen Singer-Songwriter Künstlern auf der anderen Seite, hält Holocene Ausschau nach einem Platz zum niederlassen, ausruhen und atmen.

Precious Few:  Singer/Songwriter-Duo aus Bonn – aber durchaus mit internationalem Approach und natürlich englisch gesungen. Die Basis ist meist schlicht gehaltener Indie-Folk mit akustischer Gitarre und einigen wenigen ornamental eingesetzten Instrumenten wie Melodika, Glockenspiel, Harmonica, Shrutibox oder auch mal fernöstlich angehauchter Percussion. Zuletzt konnte man Precious Few übrigens als Support für Wedding Present auch live erleben. Barbara Hoefgen und Chris Wiegelmann klingen allerdings eher nach frühen 70ern als nach Schrammelpop der 80er. Der gewisse Hippie-Vibe ist auch auf Barbaras Gesang zurückzuführen, ihre tiefe und warme Altstimme erinnert doch das eine oder andere Mal an Nico, gedoppelt klingt es dagegen fast schon nach amerikanischem Westcoast-Sound (Joni Mitchell). Anklänge gibt es auch an Bands wie First Aid Kit und in entspannteren Momenten sogar Mazzy Star.

 

 

Ava Maude: Die Singer-Songwriterin AVA MAUDE setzt ihre eigenen Songs mit Klavier, Loop und anderen Geräusche erzeugenden Spielsachen in ihren ganz individuellen Klangkosmos. Die Musik ist eigen und sinnig und die Musikerin liebt es, einen intimen, aber gleichzeitig kraftvollen Sound zu schaffen, um ihre erlebten Geschichten, Gedankenwelten und  Philosophien zu erzählen.

Musikalisch lässt sie sich dabei von unterschiedlichsten Stilen der Musik beeinflussen, bereit, immer wieder Neues zu entdecken. Inspiriert wird sie von Künstlern wie Tom Waits, Agnes Obel, Emiliana Torrini  oder Sidsel Endresen.

Cinnamon Trail sind im „Basement“ eine Konstante als Gastgeber. Es gibt akustische Coverversionen von bekannten und unbekannten Songs, denen die Musiker neue, unbekannte Seiten abgewinnen. Prägend ist der mehrstimmige Gesang und die Experimentierfreude, mit der immer wieder neue Instrumentierungen auf die Bühne gebrachte werden. Die Songauswahl ist sehr persönlich und bindet das Publikum ein, wenn zu den Songs kleine Geschichten erzählt werden, die neue Verbindungen schaffen. www.facebook.com/cinnamontrailbonn/

Zu Konzept und allgemeinem Hintergrund der Reihe:

Musiker, die nur begleitet von einer Westerngitarre oder einem anderen akustischen Instrument in kleinem Rahmen melodische Songs vortragen – das ist in den letzen Jahren wider zu einem echten Trend geworden. Im rechtsrheinischen Bonn gibt es seit einiger Zeit einmal im Quartal im Alten Rathaus Oberkassel ein Forum, in dem Künstler und Musikinteressierte aus der Region in lockerem Rahmen zusammen kommen. Es ist spannend zu sehen, was auch außerhalb von Radio und Fernsehen für spannende und unterhaltsame Musik direkt in der Nähe gemacht wird.

Die Konzerte in der Reihe „Heaven’s Basement“ sind besonders abwechslungsreich, weil die Musiker immer nur ein kurzes Set mit einigen Songs spielen, bevor der nächste an der Reihe ist. Für die Zuschauer wird es darum ein reizvoller Ablauf von verschiedenen Facetten und Interpreten.

Weitere Informationen, Sounds und Videos gibt es auf der Facebook-Seite der Veranstaltung: https://goo.gl/A0qKrs

Für die einmal im Quartal stattfindende Veranstaltung suchen die Veranstalter immer wieder neue Gesichter, die sich trauen, mit Gitarre oder einem anderen Instrument unterhaltsame Songs auf die Bühne zu bringen. Bewerben kann man sich unter agora@altes-rathaus-ok.de.